DKBBL
Kampfgerichts-Ordnung
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Kampfgerichts-Ordnung




Kampfgerichts-Ordnung
der
Deutschen Kickbox Bundesliga

- DKBBL -



[Bundesebene]




Inhaltsverzeichnis:

Präambel 3

Kampfgericht 3

1. Bekleidung der Kampfrichter 3

2. Das Kampfgericht 3

3. Der Kampfrichterreferent 3

4. Der Kampfflächenleiter 4

5. Der Hauptkampfrichter 4

6. Die Seitenkampfrichter 5

7. Zeitnehmer 5

8. Listenführer 6

9. Punkteanzeiger 6

10. Eskorte 6

11. Der Arzt / Das Sanitätsteam 6

Anhang I >> Verhaltensmaximen 8


Präambel


Die Deutsche Kickbox Bundesliga (im Folgenden ″DKBBL″ genannt) hat sich neben ihrem Hauptziel – Aufbau und Unterhaltung eines Kickbox-Ligasystems – ferner das Ziel gesetzt, ein mustergültiges Kampfgerichtswesen zu schaffen.


Gute Kampfrichter sind essenziell für die Integrität des Kickbox-Kampfsportes.

Neutralität, Objektivität, Korrektheit und Fairness haben äußerste Priorität.

Darüber hinaus gelten auch für alle am Kampfgericht beteiligten Personen die Verhaltensmaximen der DKBBL, die nochmals in Anhang I aufgeführt sind.


Im Rahmen des Liga-Statuts gibt sich die DKBBL eine Kampfgerichtsordnung, um durch eine klare Aufgabenverteilung ein einheitliches und kompetentes Auftreten zu gewährleisten.

Daher sind bei allen Liga-Wettkämpfen der DKBBL folgende Regelungen und Richtlinien einzuhalten:




Kampfgericht


1. Bekleidung der Kampfrichter

1.1. Alle Kampfrichter haben folgende Kleiderordnung einzuhalten:

1.1.1. Saubere schwarze oder dunkelblaue Hose (keine Jeans)

1.1.2. Schwarzes oder weißes Oberteil (vorzugsweise Hemd)

1.1.3. Turnschuhe oder sportliche Halbschuhe mit weicher Sohle

1.2. Der Hauptkampfrichter hat darüber hinaus darauf zu achten, dass er keine Gegenstände bei sich trägt, die im Falle eines notwendigen Eingreifens bei den Kämpfern zu Verletzungen führen könnten, wie z.B. Brille, Uhr, Handy, Gürtel mit großer Schnalle, Schlüssel in der Hosentasche und dergleichen.


2. Das Kampfgericht

2.1. Das Kampfgericht besteht aus:

2.1.1. Kampfrichterreferent

2.1.2. Kampfflächenleiter (Supervisor)

2.1.3. Hauptkampfrichter

2.1.4. Seitenkampfrichter (zwei oder vier)

2.2. Das erweiterte Kampfgericht besteht aus:

2.2.1. Tischbesetzung:

2.2.1.1. Zeitnehmer

2.2.1.2. Listenführer (Schriftführer)

2.2.1.3. Punkteanzeiger

2.2.1.4. Eskorte (sorgt für die rechtzeitige Anwesenheit der Kämpfer auf der richtigen Seite der Kampffläche)

2.2.2. Arzt bzw. Sanitätsteam.


3. Der Kampfrichterreferent

3.1. Der Kampfrichterreferent steht den gesamten Kampfgerichten des Liga-Turniers vor. Sein Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Organisation, Einsetzung und Überwachung der Kampfrichter. Seinen Anordnungen ist Folge zu leisten, insbesondere von Seiten der Kämpfer und deren Teamleiter.

3.2. Der Kampfrichterreferent hat sich vor jeder Veranstaltung vom ordnungsgemäßen Zustand der Kampfmatten zu überzeugen.

3.3. Er teilt die Kampfflächenleiter und Kampfrichter, sowie Zeitnehmer, Listenführer Punkteanzeiger, und Eskorten den Wettkampfflächen zu.

3.4. Er führt die Aufsicht an allen Wettkampfflächen, überwacht – soweit möglich – das Kampfgeschehen und kontrolliert die Bewertungen der Kampfrichter. Entspricht ein Kampfrichter nicht den vorgeschriebenen Anforderungen der DKBBL, kann dieser vom Liga-Turnier durch den Kampfrichterreferenten ausgeschlossen werden.

3.5. Bei Regelverstößen hat er das Recht einzuschreiten und notfalls Entscheidungshilfe zu geben.

3.6. Ferner hat er das Recht, alle am Kampf nicht beteiligten Personen sowie auch den Anhang der Teams (bis auf je einen Teamleiter) aus deren Ecken, des Wettkampfareals oder gar der Halle zu verweisen. Wird seinen Anordnungen nicht unverzüglich Folge geleistet, so kann er den betreffenden Kämpfer des Teams mit Minuspunkten bestrafen oder sogar disqualifizieren (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 9.1.3).


4. Der Kampfflächenleiter

4.1. Der Kampfflächenleiter ist verantwortlich für den korrekten und reibungslosen Ablauf auf seiner ihm zugewiesenen Wettkampffläche. Er steht der ihm zugeteilten Tischbesetzung (bestehend aus Zeitnehmer, Listenführer, Punkteanzeiger und Eskorte) sowie den ihm zugewiesenen Kampfrichtern vor. Seinen Anordnungen ist Folge zu leisten, auch von Seiten der Kämpfer und deren Teamleiter. In seinen Anordnungen ist er lediglich den Weisungen des Kampfrichterreferenten unterworfen.

4.2. Der Kampfflächenleiter ist für den ordnungsgemäßen Zustand der Matten seiner Wettkampffläche verantwortlich.

4.3. Vor Beginn des Wettkampfes hat er die Tischbesetzung (Zeitnehmer, Listenführer, Punkteanzeiger und Eskorte) in ihre Aufgaben einzuweisen.

4.4. Er teilt den Hauptkampfrichter und die Seitenkampfrichter ein, überwacht das Kampfgeschehen auf seiner Wettkampffläche und kontrolliert die Bewertungen der ihm zugeteilten Kampfrichter. Entspricht ein Kampfrichter nicht den vorgeschriebenen Anforderungen der DKBBL, hat er hierüber den Kampfrichterreferent unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

4.5. Der Kampfflächenleiter hat bei Regelverstößen das Recht einzuschreiten und gibt notfalls Entscheidungshilfe.

4.6. Er hat – um einen reibungslosen Ablauf auf seiner Wettkampffläche zu gewährleisten – das Recht, alle am Kampf nicht beteiligten Personen sowie auch den Anhang der Teams (bis auf je einen Teamleiter) aus deren Ecken, des Wettkampfareals oder gar der Halle zu verweisen. Wird seinen Anordnungen nicht unverzüglich Folge geleistet, so kann er den betreffenden Kämpfer des Teams mit Minuspunkten bestrafen oder sogar disqualifizieren (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 9.1.3).

4.7. Nach Ende der auf seiner Wettkampffläche stattfindenden Kämpfe, hat er die Wettkampflisten mit den Resultaten auf deren Korrektheit hin zu überprüfen und der Turnierleitung zu übergeben.


5. Der Hauptkampfrichter

5.1. Der Hauptkampfrichter ist absoluter Souverän auf der Kampffläche, der fair und gerecht die gültigen Regeln interpretieren und umsetzen muss. Dies ist von ihm durch eindeutiges, klares Verhalten mit deutlicher Sprache und Gestik zum Ausdruck zu bringen. Er ist für einen sauberen und klaren Kampfverlauf und der damit verbundenen Einhaltung der Regeln verantwortlich.

5.2. Um einen ungestörten Kampfverlauf zu gewährleisten hat er das Recht, alle am Kampf nicht beteiligten Personen sowie auch den Anhang der Teams (bis auf je einen Teamleiter) aus deren Ecken, des Wettkampfareals oder gar der Halle zu verweisen. Wird seinen Anordnungen nicht unverzüglich Folge geleistet, so kann er den betreffenden Kämpfer des Teams mit Minuspunkten bestrafen oder sogar disqualifizieren (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 9.1.3).

5.3. Vor Beginn eines jeden Team-Duells hat der Hauptkampfrichter die beiden Teamleiter zu sich zu rufen, um mit ihnen gemeinsam per Münzwurf denjenigen auszulosen, der den ersten Kämpfer stellen darf.

Die nachfolgenden Kämpfer werden in abwechselnder Reihenfolge von den Teamleitern gestellt.

5.4. Der Hauptkampfrichter muss vor Beginn des Kampfes sich von den Seitenkampfrichtern bestätigen lassen, dass die Kämpfer ordnungsgemäß mit sauberer Kleidung und in einer kompletten von der DKBBL zugelassenen Schutzausrüstung ausgestattet sind (siehe DKBBL-Liga-Ordnung Ziffer II.2) sowie keine Gefährdung iSv DKBBL-Liga-Ordnung Ziffer II.3.7 darstellen.

5.5. Fehlt ein Bestandteil der Schutzausrüstung (siehe DKBBL-Liga-Ordnung Ziffer II.2), ist vom Hauptkampfrichter dem Kämpfer zum Komplettieren der Ausrüstung eine Minute zu gewähren. Bleibt die Ausrüstung danach unvollständig, ist der Kämpfer zu disqualifizieren.

5.6. Fehlt beim Aufruf des Kampfes ein Kämpfer, ist ihm vom Hauptkampfrichter eine Minute Zeit zum erscheinen auf der Wettkampffläche einzuräumen. Bleibt er danach immernoch der Wettkampffläche fern, folgt Disqualifikation.

5.7. Der Hauptkampfrichter hat sich vor jedem Kampf nach den Namen der Kämpfer zu erkundigen und diese dem Listenführer zu nennen.

5.8. Er hat sich ferner vor dem Kampf davon zu überzeugen, dass die Seitenkampfrichter und die Zeitnehmer auf ihren Plätzen bereitstehen.

5.9. Nach der Aufforderung zum "SHAKE HANDS“ hat der Hauptkampfrichter mit dem Kommando "FIGHT" den Kampf zu eröffnen. Jeder weitere Handgruß der Kämpfer ist während des Kampfes wegen der hiermit verbundenen Gefahr verboten.

5.10. Die zur Verfügung stehenden Kommandos lauten allgemein "FIGHT" und "STOP“.

5.11. Der Hauptkampfrichter hat sich ständig in nächster Nähe zu den Kämpfern zu bewegen, um einer Entscheidung wenn nötig sofort durch persönliches Eingreifen und Trennen der Kämpfer Nachdruck zu verleihen.

5.12. Der Hauptkampfrichter muss, wie die Seitenkampfrichter, unparteiisch und fair nach bestem Wissen und Gewissen die Treffer der Kämpfer bewerten. Er hat bei jedem von ihm oder von den Seitenkampfrichtern erkannten Treffer, den Kampf mit dem Kommando "STOP" zu unterbrechen und mit dem Kommando "SCORE" bzw. "WERTUNG" die Trefferwertung der Seitenkampfrichter abzufragen. Dabei muss er seine Trefferwertung – wie die Seitenkampfrichter – sofort und mit deutlicher Geste anzeigen und darauf achten, dass die Punkte am Kampfrichtertisch registriert werden.

5.13. Der Hauptkampfrichter ist angehalten, nach einem "STOP"-Kommando, nach Ablauf der Kampfzeit oder bei Verlassen der Kampffläche den Kampf rechtzeitig abzubrechen. Er muss darauf achten, dass jede Kampfhandlung sofort gestoppt wird. Damit werden unvorhergesehene Treffer, unzulässige Niederschläge und/oder mögliche Verletzungen verhindert, die sonst evtl. mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet werden müssten. Jeder Kämpfer soll darauf vertrauen dürfen, dass nach einer Unterbrechung der Kampf auch tatsächlich ruht.

5.14. Der Hauptkampfrichter ist dafür verantwortlich, dass der Kampf nur dann geführt oder weitergeführt wird, wenn die Kämpfer absolut kampffähig sind. Beim geringsten Verdacht oder Anhaltspunkt einer verminderten Kampffähigkeit durch Konditionsschwäche, Schlageinwirkung oder Verletzung muss er sofort unterbrechen.

5.15. Im Falle einer Verletzung ist unverzüglich der Arzt bzw. das Sanitätsteam an die Wettkampffläche zu holen, um die Schwere der Beeinträchtigung festzustellen. Welche Entscheidungen im Falle eines Kampfabbruchs wegen Verletzung zu treffen sind, regelt DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 11.2.

5.16. Regelverstöße hat der Hauptkampfrichter je nach Schwere der Verstöße mit Ermahnungen / Verwarnungen, Minuspunkten oder Disqualifikation gemäß den Regelungen in DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 9 zu ahnden.

5.17. Zur Siegerverkündung ruft der Hauptkampfrichter beide Teams zur Aufstellung auf die Matte. Nach dem Abgrüßen hebt der Hauptkampfrichter seinen dem Siegerteam zugewandten Arm in die Höhe. Im Falle eines Unentschiedens hebt er beide Arme in die Höhe. Danach veranlasst er die Kämpfer, sich sportlich zu verabschieden.


6. Die Seitenkampfrichter

6.1. Zwei bzw. vier Seitenkampfrichtern assistieren dem Hauptkampfrichter. Bei zwei assistierenden Seitenkampfrichtern müssen sich diese auf der Kampffläche so mit den Kämpfern bewegen, dass sie einen deutlichen Überblick über das Kampfgeschehen behalten. Bei vier assistierenden Seitenkampfrichtern müssen diese in jeder Ecke stehend oder auf einem Stuhl sitzend dem Kampf folgen und ihn bewerten.

6.2. Die Seitenkampfrichter haben sich davon zu überzeugen, dass die Kämpfer ordnungsgemäß mit sauberer Kleidung (siehe DKBBL-Liga-Ordnung Ziffer II.3) und der kompletten von der DKBBL zugelassenen Schutzausrüstung (siehe DKBBL-Liga-Ordnung Ziffer II.2) ausgerüstet sind.

6.3. Sie haben insbesondere die Kämpfer dahingehend zu kontrollieren, dass diese keine Gefährdung iSv DKBBL-Liga-Ordnung Ziffer II.3.7 darstellen.

6.4. Die Seitenkampfrichter müssen, wie der Hauptkampfrichter, unparteiisch und fair nach bestem Wissen und Gewissen die Treffer der Kämpfer bewerten. Treffer sind sofort nach Erkennen und mit deutlicher Geste von jedem Kampfrichter anzuzeigen (zur Wertung siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 8.1).

6.5. Jede Unterhaltung während eines Kampfes ist ihnen untersagt.


7. Zeitnehmer

7.1. Der Zeitnehmer muss mindestens 14 Jahre alt sein.

7.2. Er wird vom Kampfflächenleiter mit der Uhr sowie den Kampfzeitbestimmungen (DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 3) vertraut gemacht und in seine Aufgaben eingewiesen. Diese sind im Folgenden:

7.2.1. Überwachung der vorgesehenen Kampfdauer.

7.2.2. Anhalten der Zeit beim "TIME OUT“-Zeichen des Hauptkampfrichters.

7.2.3. Zum Ablauf der Kampfzeit ein akustisches Signal betätigen (Gong, Glocke o.ä.), ein Zeitzeichen auf die Kampffläche werfen oder mit dem Ruf "TIME OVER“ den Kampf beenden.


8. Listenführer

8.1. Der Listenführer muss mindestens 14 Jahre alt sein und Deutsch fließend in Wort und Schrift beherrschen.

8.2. Er wird vom Kampfflächenleiter mit dem Liga-Turniersystem vertraut gemacht und in seine Aufgaben eingewiesen. Diese sind im Folgenden:

8.2.1. Eintragung der Kampfergebnisse in die Wettkampflisten.

8.2.2. Er hat den Hauptkampfrichter sowie die Eskorte vor jedem Team-Duell darüber zu informieren, welche Kampfklasse und welche Team-Paarung an der Reihe ist.

8.3. Es dürfen ausschließlich die von der DKBBL vorgeschriebenen Wettkampf-Listen verwendet werden.

8.4. Er hat die Listen sauber und ordentlich zu führen. Alle Eintragungen müssen deutlich lesbar vorgenommen werden.

8.5. Nach Beendigung des Wettkampfes einer Kampfklasse hat er mit Unterzeichnung der von ihm ausgefüllten Wettkampflisten, deren Korrektheit zu bestätigen und sie dem Kampfflächenleiter auszuhändigen.


9. Punkteanzeiger

9.1. Der Punkteanzeiger muss mindestens 14 Jahre alt sein.

9.2. Er wird vom Kampfflächenleiter mit der Punkteanzeige und den ihn betreffenden Kommandos des Hauptkampfrichters (sieh DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 8, Ziffer 9 und Ziffer 11) vertraut gemacht und in seine Aufgaben eingewiesen. Diese sind im Folgenden:

9.2.1. Anzeigen der von den Kampfrichtern gewerteten Punkte für die von den jeweiligen Kämpfern gelandeten Treffer.

9.2.2. Anzeigen der Anzahl der Ermahnungen / Verwarnungen.

9.2.3. Umsetzung der Minuspunkte (der Gegner bekommt einen Pluspunkt).

9.2.4. Ist ein Kampf beendet, ist der Punktestand dem Listenführer mitzuteilen.


10. Eskorte

Die Eskorte erhält vom Kampfflächenleiter jeweils ein schriftliches Exemplar des Kampfbaumes mit den auf seiner Kampffläche stattfindenden Kämpfe sowie eine Liste der Teamleiter und wird vom ihm in ihre Aufgaben eingewiesen. Diese sind im Folgenden:

10.1. Die Eskorte muss sich über das jeweils aktuelle Team-Duell (Kampfklasse, Kampfpaarung / Kampfnummer) beim Listenführer auf dem Laufenden halten.

10.2. Sie benachrichtigt die Teams des übernächsten Team-Duells über ihren anstehenden Kampf, so dass sich die Kämpfer entsprechend vorbereiten und aufwärmen können.

10.3. Sie hat dafür Sorge zu tragen, dass die Teams rechtzeitig zu ihrem Kampf an der Kampffläche antreten sowie sich auf der richtigen Seite der Kampffläche befinden. Ausschlaggebend hierfür ist die Sicht der Tischbesetzung.

10.4. Um ihre Aufgaben zu erfüllen, kann die Eskorte die Teams aufsuchen, ausrufen (falls Mikrofon vorhanden) und/oder sich anderer elektronischer Mitteln bedienen (z.B. Beamer-Anzeige per Notebook etc.).


11. Der Arzt / Das Sanitätsteam

11.1. Bei allen Liga-Kämpfen hat in jedem Fall ein Arzt oder ausgebildetes Sanitätsteam, das zur Ausübung des Sanitätswachdienstes qualifiziert ist, anwesend zu sein. Ohne Anwesenheit eines Arztes / Sanitätsteams findet kein Kampf statt.

11.2. Der Arzt / das Sanitätsteam sollte mit typischen Kampfsportverletzungen vertraut sein.

11.3. Der Arzt / das Sanitätsteam hat bei Verlassen der Veranstaltungsräume die Turnierleitung oder den Kampfrichterreferenten über die vorübergehende Abwesenheit zu informieren. Verlässt der Arzt / das Sanitätsteam die Veranstaltung vorübergehend, so sind die Kämpfe bis zur Wiederkehr zu unterbrechen. Der Arzt / das Sanitätsteam ist vor Beginn der Veranstaltung durch den Veranstalter über diesen Punkt zu informieren. Eine schriftliche Bestätigung der Belehrung ist optional.

11.4. Nach dem Ende der Veranstaltung soll ein Abschlussgespräch zwecks Analyse aus medizinischer Sicht mit der Geschäftsführung der DKBBL oder der Turnierleitung stattfinden.




Anhang I >> Verhaltensmaximen


Die DKBBL ist bemüht eine Umgebung zu schaffen, in der sich jeder Teilnehmer wohl und gut aufgehoben fühlen kann.

Dieses Ziel hofft die DKBBL mit der Aufstellung der sogenannten Verhaltensmaximen bestmöglich zu erreichen. Diesbezüglich stellen diese Maximen für einen Jeden ein Grundregelmanifest dar, an das sich jeder halten soll und auch darauf vertrauen darf, dass andere während der Wettkämpfe und darüber hinaus, sich daran halten.

Grobe Verstöße gegen diese Maximen können die DKBBL dazu veranlassen, den Betreffenden oder gar seinen ganzen Verein / Sporteinrichtung von der Veranstaltung auszuschließen oder auf Lebzeiten zu sperren.


Die Verhaltensmaximen sind an den Bushidō angelehnt und sollten daher jedem Kampfsportler aus seiner Ausbildung bekannt sein…

Im Folgenden werden sie jedoch nochmals, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, aufgezählt:


I. Treue und Achtung

II. Höflichkeit und Fairness

III. Offenheit und Aufrichtigkeit