DKBBL
Liga Ordnung
http://www.kickboxbundesliga.de/liga-ordnung-01.html

© 2013 DKBBL
 

Liga Ordnung

Liga-Ordnung
der
Deutschen Kickbox Bundesliga

- DKBBL -



[Bundesebene]




Inhaltsverzeichnis:

Präambel 3

I. Grundregeln 3

1. Allgemeines 3

2. Ausführung 3

3. Liga-Einteilung 4

4. Auf- und Abstiegsregelung 4

4.1. Erste Bundesliga 4

4.2. Zweite Bundesliga 4

4.3. Bundesregionalliga 4

4.4. Bundesoberliga 4

4.5. Qualifikationswettkampf 4

4.6. Erhöhung der Regelzahl 4

4.7. Herabsetzung der Regelzahl 4

5. Kampfklassen 5

6. Team-Größe 5

7. Team-Zusammensetzung 5

8. Ausnahmefall: Sportgemeinschaft 5

9. Team-Anmeldung 6

10. Gebühren 6

10.1. Liga-Wettkampf 6

10.2. Qualifikationswettkampf 6

11. Wettkampfsprache 6

II. Teilnahmebedingungen 7

1. Teilnahme am Liga-Wettkampf 7

1.1. Teilnahmeberechtigung 7

1.2. Anerkennung des Liga-Statuts 7

1.3. Teilnahmevoraussetzungen 7

1.4. Bestimmungen zum Schutze der Gesundheit des Kämpfers 7

1.4.1. Ärztliche Untersuchung 7

1.4.3. Schutzsperre (Kopf-K.O.) 7

Besonderer Hinweis: 8

1.5. Wettkampfbefähigung 8

1.6. Kampfrichter 8

1.7. Ausschluss vom Liga-Wettkampf 9

1.7.3. Sperren 9

2. Schutzausrüstung 9

2.1.1. Kopfschutz 9

2.1.2. Zahnschutz 9

2.1.3. Brustschutz 9

2.1.4. Wettkampfhandschuhe 9

2.1.5. Handbandagen 9

2.1.6. Tiefschutz 9

2.1.7. Schienbeinschutz 9

2.1.8. Fußschutz 9

3. Kampfkleidung 10

4. Teamleiter 10

5. Allgemeine Verhaltensregeln 10

Anhang I >> Gebietseinteilung 12

Anhang II >> Gebühren 13

> Team-Anmeldegebühr gemäß Ziffer I.10.1 13

> Qualifikationsgebühr gemäß Ziffer I.10.2 13

> Überweisung der Gebühren 13

Anhang III >> Verhaltensmaximen 14


Präambel


Die Deutsche Kickbox Bundesliga (im Folgenden ″DKBBL″ genannt) hat sich den Aufbau und die Unterhaltung eines Kickbox-Ligasystems zum Ziel gesetzt, um eine Plattform zu schaffen, auf welcher ihre Teilnehmer in einen sportlich fairen und freundschaftlichen Wettkampf miteinander treten können, bei dem der Spaß an diesem Sport im Vordergrund steht, sowie ihnen ein Raum zu geben, Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Die Liga-Wettkämpfe werden ausschließlich als Team-Kämpfe im Semikontakt durchgeführt.

Ziel der Liga-Wettkämpfe ist es, jährlich für jede Kampfklasse, in einer in der ersten Jahreshälfte stattfindenden Hinrunde sowie in einer in der zweiten Jahreshälfte erfolgenden Rückrunde den Deutschen Meister zu ermitteln.

Das Team, welches in der obersten Liga (= erste Bundesliga) nach der Hin- und der Rückrunde die meisten Liga-Punkte erkämpfen und die beste Trefferdifferenz erreichen konnte, ist Deutscher Meister und darf den vom Geschäftsführer der DKBBL, Attila Fuhrmann-Schütze, gestifteten Wanderpokal für ein Jahr in seinem Verein bzw. in seiner Sporteinrichtung aufstellen.

Um einen reibungslosen und konfliktfreien Ablauf zu gewährleisten, sind bei allen Liga-Wettkämpfen der DKBBL die Regelungen und Richtlinien des DKBBL-Liga-Status – bestehend aus DKBBL-Liga-Ordnung, DKBBL-Kampfgerichtsordnung und DKBBL-Wettkampfregeln – einzuhalten.




I. Grundregeln


1. Allgemeines

1.1. Alle Liga-Wettkämpfe, die auf Bundesebene stattfinden, sind nach dem Liga-Statut durchzuführen.

1.2. Änderungen der Liga-Ordnung [Bundesebene] sind von der Geschäftsführung der DKBBL zu entscheiden.

Die einzelnen Landesvertretungen als auch der Bundesligen-Rat dürfen hierzu Änderungsanträge stellen. Die Geschäftsführung der DKBBL setzt dann – die Genehmigung der Änderungen vorausgesetzt – einen Zeitraum zu Versuchszwecken fest, in welchem die Änderungen eingeführt und getestet werden. Nach Ablauf der Testzeit ist ein Ergebnisprotokoll vom Fachbereich Organisation der DKBBL anzufertigen und bei der Geschäftsführung abzugeben. Diese entscheidet dann endgültig über die Änderungen.

1.3. Alle Landesvertretungen sind verpflichtet diese Liga-Ordnung den Verantwortlichen ihrer Teilnehmer auszuhändigen und bei Bedarf zu erläutern.


2. Ausführung

2.1. Liga-Wettkämpfe finden auf Bundes- sowie auf Landesebene statt.

2.1.1. Liga-Wettkämpfe auf Bundesebene sind solche, bei denen Teams aus verschiedenen Bundesländern teilnehmen [erste Bundesliga, zweite Bundesliga, Bundesregionalliga und Bundesoberliga].

2.1.2. Liga-Wettkämpfe auf Landesebene sind solche, bei denen Teams aus lediglich einem Bundesland teilnehmen [Landesliga, Landesregionalliga, Landesoberliga, Bezirksliga und Kreisliga].

2.2. Liga-Wettkämpfe auf Bundesebene dürfen nur durch die Bundesorganisation der DKBBL durchgeführt werden.

2.3. Liga-Wettkämpfe auf Landesebene führen die jeweiligen Landesvertretungen der DKBBL gemäß der Liga-Ordnung [Landesebene] durch. Sie haben diese bei der Bundesgeschäftsführung der DKBBL mindestens 3 Monate vorher anzumelden.


3. Liga-Einteilung

3.1. Die Ligen auf Bundesebene sind folgendermaßen hierarchisch eingeteilt:


Ebene 1

Erste Bundesliga

Ebene 2

Zweite Bundesliga

Ebene 3

Dritte Bundesliga

Ebene 4

Bundesregionalliga

Ebene 5

Bundesoberliga


3.2. Bundesregionalliga und Bundesoberliga werden darüber hinaus in Gebiete aufgeteilt.

Zur detaillierten Gebietseinteilung siehe Anhang I.

3.3. Alle Ligen bestehen regelmäßig aus jeweils maximal 8 Teams.


4. Auf- und Abstiegsregelung 4.1. Erste Bundesliga

Aus der Ersten Bundesliga steigen am Ende des Jahres die zwei Letztplatzierten in die Zweite Bundesliga ab.

4.2. Zweite Bundesliga

Aus der Zweiten Bundesliga steigen am Ende des Jahres die zwei Bestplatzierten in die Erste Bundesliga auf sowie die zwei Letztplatzierten in die Dritte Bundesliga ab.

4.3. Dritte Bundesliga

Aus der Dritten Bundesliga steigen am Ende des Jahres die zwei Bestplatzierten in die Zweite Bundesliga auf sowie die zwei Letztplatzierten in die Bundesregionalliga ab, in deren Gebiet der Sitz ihres Vereins / ihrer Sporteinrichtung liegt.

4.4. Bundesregionalliga

Aus jeder Bundesregionalliga steigt am Ende des Jahres der jeweils Erstplatzierte in die Dritte Bundesliga auf sowie die zwei Letztplatzierten in die Bundesoberliga ab, in deren Gebiet der Sitz ihres Vereins / ihrer Sporteinrichtung liegt.

4.5. Bundesoberliga

Aus jeder Bundesoberliga steigt am Ende des Jahres der jeweils Erstplatzierte in die ihr übergeordnete Bundesregionalliga auf.

Die zwei Letztplatzierten einer jeden Bundesoberliga müssen sich einem Qualifikationswettkampf stellen.

4.6. Qualifikationswettkampf

Die zwei Letztplatzierten einer jeden Bundesoberliga sowie die Erstplatzierten der ihr zugehörigen Landesligen kämpfen in einem Qualifikationswettkampf um den Liga-Erhalt bzw. Aufstieg von der Landesliga in die Bundesoberliga.

Die zwei Bestplatzierten des Qualifikationswettkampfs steigen in die ihnen übergeordnete Bundesoberliga auf.

Im Gegenzug steigen die restlichen Teams in die Landesliga ab, in deren Gebiet der Sitz ihres Vereins / Sporteinrichtung liegt.

4.7. Erhöhung der Regelzahl

Sollte sich auf Grund der Auf- und Abstiegsregelung die Regelzahl der in einer Liga befindlichen Teams von 8 auf 9 erhöht haben,

4.7.1. Bundesregionalliga:

so steigen am Ende des Jahres statt der zwei Letztplatzierten, die drei Letztplatzierten ab.

4.7.2. Bundesoberliga:

so müssen sich die drei Letztplatzierten einem Qualifikationskampf stellen. Im Übrigen bleibt es bei der Regelung nach Ziffer I.4.6.

4.8. Herabsetzung der Regelzahl

Sollte sich auf Grund der Auf- und Abstiegsregelung die Regelzahl der in der Liga befindlichen Teams von 8 auf 7 herabgesetzt haben,

4.8.1. Bundesregionalliga:

so kämpfen die jeweils Zweitplatzierten der zugehörigen untergeordneten Bundesoberligen in einem Qualifikationskampf um den Aufstieg in die ihnen übergeordnete Bundesregionalliga.

4.8.2. Bundesoberliga:

so steigen die drei Bestplatzierten des Qualifikationswettkampfes in die entsprechend übergeordnete Bundesoberliga auf.


5. Kampfklassen

5.1. Es gibt vier Kampfklassen:

Herren

Damen

Männliche Jugend

Weibliche Jugend

Ab 18 Jahre

Ab 18 Jahre

Unter 18 Jahre

Unter 18 Jahre

5.2. Ab 2 Teams in einer Kampfklasse kann ein Liga-Kampf stattfinden.


6. Team-Größe

6.1. Die Teams der ersten Bundesliga bestehen aus:

Herren

Damen

Männliche Jugend

Weibliche Jugend

5 Kämpfer

3 Kämpferinnen

5 Kämpfer

3 Kämpferinnen

+ max. 2 Ersatzkämpfer

+ max. 2 Ersatzkämpferinnen

+ max. 2 Ersatzkämpfer

+ max. 2 Ersatzkämpferinnen

6.2. Die Teams der zweiten Bundesliga, der Bundesregionalliga und der Bundesoberliga bestehen aus:

Herren

Damen

Männliche Jugend

Weibliche Jugend

4 Kämpfer

3 Kämpferinnen

4 Kämpfer

3 Kämpferinnen

+ max. 2 Ersatzkämpfer

+ max. 2 Ersatzkämpferinnen

+ max. 2 Ersatzkämpfer

+ max. 2 Ersatzkämpferinnen


7. Team-Zusammensetzung

7.1. Jeder Verein / Sporteinrichtung, der von der DKBBL eine Genehmigung zur Teilnahme am Liga-Wettkampf erhalten hat, darf für jede Kampfklasse ein Team stellen.

7.2. Für die Zusammensetzung der Teams sind bei der Auswahl der Kämpfer folgende Kriterien einzuhalten:

7.2.1. Die Kämpfer müssen Mitglieder des Vereins / Sporteinrichtung sein.

7.2.2. Innerhalb einer Kampfklasse ist es keinem Kämpfer gestattet für unterschiedliche Teams anzutreten.

7.2.3. Es ist jedoch zulässig, Kämpfer aus dem Jugend-Team eines Vereins / Sporteinrichtung, innerhalb einer Liga auch im Erwachsenen-Team desselben Vereins / Sporteinrichtung antreten zu lassen. In diesem Fall wird jedoch zwingend eine Zustimmung der Trainer und der Erziehungsberechtigten der betroffenen Kämpfer erforderlich. Die hierfür notwendige Zustimmung des Trainers ist im Zweifel mit der Aufstellung des Kämpfers für das Erwachsenen-Team und die des Erziehungsberechtigten mit seiner Einverständniserklärung zur Wettkampfteilnahme als gegeben anzusehen.

7.3. Verstößt ein Kämpfer gegen eine der in den Ziffern I.7.2.1 bis I.7.2.3 genannten Kriterien, wird er von der Teilnahme am Liga-Wettkampf ausgeschlossen.


8. Ausnahmefall: Sportgemeinschaft

8.1. In äußersten Ausnahmefällen können sich Vereine / Sporteinrichtungen, die allein nicht über genügend wettkampfbefähigte Kämpfer (siehe Ziffer II.1.5) verfügen, um mindestens ein vollständiges Team gemäß Ziffer I.6 zusammenzustellen, zu einer Sportgemeinschaft zusammenschließen. Dies setzt allerdings das erfolgreiche Durchlaufen eines Genehmigungsverfahrens voraus, welches schriftlich bei der DKBBL zu beantragen ist.

8.2. Es sind lediglich Zusammenschlüsse von maximal zwei Vereinen / Sporteinrichtungen zulässig.

8.3. Die Sportgemeinschaft wird aus administrativen sowie organisatorischen Gründen unter dem Namen nur eines Partners der Sportgemeinschaft in der Liga-Liste geführt, mit dem Zusatz "SG".

8.4. Die Sportgemeinschaft kann ein gemeinsames Team nur dann stellen, wenn keiner der Partner ein Team der gleichen Kampfklasse in der Liga gelistet hat.

8.5. Löst sich die Sportgemeinschaft auf, wird das Team unverzüglich aus der Liga-Liste gelöscht und die anderen Teams der Liga rücken um die frei gewordene Platzierung auf.

Nach dieser Saison steigt dann nur ein Team ab. Im übrigen bleibt es bei den Auf- und Abstiegsregelungen der Ziffer I.4.

8.6. Das Team der ehemaligen Sportgemeinschaft kann jedoch seine Platzierung behalten, wenn es von dem Partner, unter dessen Namen die Sportgemeinschaft geführt wurde, aus eigener Kraft oder wieder im Rahmen einer anderen Sportgemeinschaft unter gleichem Namen weitergeführt wird.

8.7. Stellt der andere Partner der ehemaligen Sportgemeinschaft, dessen Name nicht aufgeführt wurde, aus eigener Kraft oder im Rahmen einer anderen Sportgemeinschaft nun unter seinem Namen Teams zum Liga-Wettkampf, werden diese wie Teams eines neu in den Liga-Wettkampf einsteigenden Vereins / Sporteinrichtung behandelt (siehe Ziffer I.9.4 ″Übergangsregelung″).


9. Team-Anmeldung

9.1. Die Anmeldung der Teams zum Liga-Wettkampf erfolgt schriftlich per Anmeldeformular über den Verein / Sporteinrichtung, der von der DKBBL eine diesbezügliche Genehmigung erhalten hat, und gilt für die Hin- und Rückrunde gleichermaßen.

9.2. Das Anmeldeformular muss bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Liga-Saison (= Tag der Hinrunde) an die DKBBL abgesandt worden sein. Es gilt der Tag des Poststempels bzw. der Tag des E-Mail-Eingangs beim Fachbereich Reglement der DKBBL. Nachträglich abgesandte Team-Anmeldungen werden nicht mehr angenommen.

9.3. Die Team-Anmeldung ist nur wirksam, wenn das Anmeldeformular von einem zur rechtsgeschäftliche Vertretung Befugten des Vereins / Sporteinrichtung unterschrieben wurde. Ist eine Unterzeichnung des Anmeldeformulars wegen der Übermittlung per E-Mail nicht möglich, so ist die Unterschrift spätestens am Tag der Hinrunde nachzuleisten.

9.4. Die DKBBL überprüft die in der Anmeldung gemachten Angaben und teilt – im Falle der Zulassung – das Team der seiner sportlichen Qualifizierung entsprechenden Liga zu. Maßgeblich für die sportliche Qualifizierung ist die Erfüllung der in dieser Liga-Ordnung festgesetzten sportlichen Leistungen (siehe Ziffer I.4).

Übergangsregelung: Solange sich die DKBBL im Aufbau befindet, wird die Bundesliga von der ersten bis zur vierten Bundesebene (siehe Ziffer I.3) aufgefüllt. Neue Teams, die in den Liga-Wettkampf einsteigen möchten, werden in chronologischer Reihenfolge ihrer Team-Anmeldungen der jeweils nächst offenen Liga zugeteilt.

9.5. Nach Erhalt der schriftlichen Anmeldebestätigung von der DKBBL, hat der Verein / Sporteinrichtung die Anmeldegebühr gemäß Ziffer I.10 unverzüglich auf das Konto der DKBBL (siehe Anhang II) zu überweisen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Betrag vollständig am letzten Arbeitstag vor dem Stattfinden der Hinrunde auf dem Konto der DKBBL eingegangen ist.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit die Gebühren am Tag der Hinrunde bar zu entrichten.

9.6. Ist die Anmeldegebühr nicht rechtzeitig auf das Konto der DKBBL eingegangen und wird sie auch nicht vollständig am Tag der Hinrunde bar entrichtet, ist es dem Team nicht gestattet am Liga-Wettkampf teilzunehmen.

9.7. Die in den Ziffern I.9.1 bis I.9.6 niedergelegten Regelungen bezüglich der Anmeldung zum Liga-Wettkampf gelten entsprechend auch für die Anmeldung zum Qualifikationswettkampf.


10. Gebühren 10.1. Liga-Wettkampf

Für die zur Teilnahme am Liga-Wettkampf erforderliche Anmeldung wird eine für jedes Team zu entrichtende Team-Anmeldegebühr erhoben. Diese umfasst die Berechtigung zur Teilnahme an der Hin- und Rückrunde einer Liga-Saison.

Die Höhe der Team-Anmeldegebühr variiert je nach Liga-Ebene und ist dem Anhang II zu entnehmen.

10.2. Qualifikationswettkampf

Für die zur Teilnahme am Qualifikationswettkampf erforderliche Anmeldung wird eine für jedes Team zu entrichtende Qualifikationsgebühr erhoben.

Die Höhe der Qualifikationsgebühr variiert je nach Liga-Ebene und ist dem Anhang II zu entnehmen.


11. Wettkampfsprache

Die Wettkampfsprache ist deutsch.




II. Teilnahmebedingungen


1. Teilnahme am Liga-Wettkampf 1.1. Teilnahmeberechtigung

1.1.1. Teilnehmen kann jedes Team, das zum Liga-Wettkampf angemeldet ist. Angemeldet ist es, wenn der betreuende Verein / Sporteinrichtung eine entsprechende schriftliche Anmeldebestätigung der DKBBL erhalten hat und die Anmeldegebühr vollständig entrichtet ist.

1.1.2. Teilnahmeberechtigt ist jeder Kämpfer, der ein gültiges sportärztliches Attest gemäß Ziffer II.1.4.1 besitzt und die erforderliche Befähigung für den Wettkampf im Kickbox-Sport gemäß Ziffer II.1.5 nachweist.

1.2. Anerkennung des Liga-Statuts

Mit der Anmeldung des Teams zu dem auf Bundesebene stattfindenden Liga-Wettkampf, unterwirft sich der anmeldende Verein / Sporteinrichtung, insbesondere der Vereins-/Sporteinrichtungsleiter, der Teamleiter, jeder zugehörige Kämpfer und sonstige Betreuer des Teams, dem Liga-Statut der DKBBL.

1.3. Teilnahmevoraussetzungen

1.3.1. Jedes Team hat bei der Meldung am Liga-Wettkampftag die Anmeldebestätigung vorzuzeigen und die evtl. noch ausstehende Unterzeichnung des Team-Anmeldeformulars gemäß Ziffer I.9.3 nachzuholen.

1.3.2. Jeder Kämpfer hat zur Überprüfung seiner Identität einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Führerschein o.ä.) am Liga-Wettkampftag mitzubringen.

1.3.3. Allen Kämpfer unter 18 Jahren ist die Teilnahme am Liga-Wettkampf nur mit der schriftlichen Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten erlaubt. Die Vereins-/Sporteinrichtungsleiter bzw. ihre Vertreter versichern mit der Anmeldung der Teams, dass ihnen für alle Kämpfer unter 18 Jahren eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten zur Wettkampfteilnahme vorliegt. Diese ist bei der Meldung am Liga-Wettkampftag auf Verlangen der DKBBL vorzuzeigen.

1.4. Bestimmungen zum Schutze der Gesundheit des Kämpfers 1.4.1. Ärztliche Untersuchung

1.4.1.1. Die Sport- und Wettkampftauglichkeit ist jährlich durch einen Sportarzt zu überprüfen und durch ein Attest zu bestätigen. Die Jahresuntersuchung darf nicht länger als ein Kalenderjahr zurückliegen. Ohne diese ärztliche Untersuchung ist es nicht erlaubt, am Liga-Wettkampf teilzunehmen.

1.4.1.2. Personen, die ein besonders hohes Maß einer Gefährdung der eigenen Sicherheit durch gesundheitliche Beeinträchtigungen haben und/oder eine Gefährdung der Sicherheit anderer aufweisen, sowie Brillenträger und Taubstumme, dürfen weder als Kämpfer noch als Kampfrichter zugelassen werden. Das Tragen weicher Kontaktlinsen ist erlaubt. Ausschlaggebend ist in jedem Fall jedoch die ärztliche Bescheinigung der Sport- und Wettkampftauglichkeit.

1.4.3. Schutzsperre (Kopf-K.O.)

1.4.3.1. Ein Kämpfer, der in einem Turnier / Wettkampf nach einem Kopftreffer ausgezählt wurde (= Kopf-K.O.), unterliegt automatisch einer Schutzsperre gemäß Ziffer 1.4.5.6, gleichgültig ob die Kampfunfähigkeit auf Grund eines regulären Treffers oder auf Grund einer Regelwidrigkeit entstanden ist.

1.4.3.2. Ein Kämpfer, der im (Vorbereitungs-)Training oder in einer anderen Sportart ein Kopf-K.O. erlitten hat, unterliegt den gleichen Schutzbestimmungen der Ziffer 1.4.3.1, als ob er diesen in einem Turnier / Wettkampf erfahren hätte.

1.4.3.3. Eine Schutzsperre erfolgt auch für einen Kämpfer nach einer Abbruchniederlage infolge technischer Überlegenheit des Gegners oder im Falle einer mit einem Kopf-K.O. vergleichbaren Beeinträchtigung, sofern folgende Voraussetzungen gegeben sind:

1.4.3.3.1. Der ärztliche Untersuchungsbefund macht eine solche notwendig.

1.4.3.3.2. Ein Kämpfer unterliegt durch RSC (="Referee Stops Contest“) in drei aufeinanderfolgenden Turnieren.

1.4.3.4. Die Vereins-/Sporteinrichtungsleiter haben dafür Sorge zu tragen, dass über ihren Verein / Sporteinrichtung kein Kämpfer zum Liga-Wettkampf angemeldet wird, der einer Schutzsperre gemäß Ziffer 1.4.5.6 unterliegt.

1.4.3.5. Der Vereins-/Sporteinrichtungsleiter bzw. sein Vertreter hat die DKBBL ohne Aufforderung über jeden Kopf-K.O., den einer seiner Kämpfer im Training, in einem anderen Turnier oder in einer anderen Sportart erlitten hat, bei der Meldung am Liga-Wettkampftag zu informieren. Hierbei ist das Datum des Kopf-K.O.’s wahrheitsgemäß anzugeben (siehe hierzu Besonderer Hinweis). Die Turnierleitung überprüft dann, ob eine Schutzsperre besteht oder ob sie bereits abgelaufen bzw. per Attest eines Arztes aufgehoben ist. Meldet er dies nicht, trägt der Verein / Sporteinrichtung für den entsprechenden Kämpfer das Risiko und die DKBBL ist von jeglicher Haftung in diesem Zusammenhang entbunden.

Besonderer Hinweis:

Ein Kopf-K.O. kann eine ernsthafte Gefährdung der Gesundheit darstellen, da durch die das Kopf-K.O. verursachende Technik weitergehende schwer erkennbare (innere) Verletzungen entstehen können. Wiederholte Schläge auf den Kopf verursachen bekanntlich Schäden im Cerebrum (Endhirn), wie beispielsweise Gehirnerschütterungen, in extremen Fällen sogar Gehirnblutungen. Durch den Kopftreffer kommt es zu einer Erschütterung des gesamten Schädels, was beim Kämpfer Benommenheit, kurzfristige Bewusstseinstrübungen (evtl. mit zunehmender Eintrübung), Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Schielen, Pupillendifferenz (unterschiedlich große Pupillen), Übelkeit und Erbrechen, Bewusstlosigkeit und Erinnerungslücken (Amnesie) auslösen kann. Dabei müssen die Pupillendifferenz und zunehmende Bewusstseinsstörungen als besondere Warnzeichen betrachtet werden, da sie Hinweise auf eine Blutung innerhalb des Schädels sein können. Eine entsprechende Erschütterung des Gleichgewichtsorgans verstärkt die Schlagwirkung noch zusätzlich. Es können Mikro-Traumata entstehen, die mit medizinischen Mitteln schwer zu erkennen sind und die, bei kurz aufeinander folgenden Wiederholungen, zu Spätschäden für das Gehirn des Kämpfers führen können.

1.4.5.6. Die Zeitdauer der Schutzsperren wird wie folgt festgelegt:

1.4.5.6.1. Bei 1 Kopf-K.O. oder 3 aufeinanderfolgenden RSC-Niederlagen = mindestens 4 Wochen Schutzsperre

1.4.5.6.2. Bei 2 Kopf-K.O.’s innerhalb von 3 Monaten = 3 Monate Schutzsperre

1.4.5.6.3. Bei 3 aufeinanderfolgenden Kopf-K.O.’s = 12 Monate Schutzsperre

1.4.5.7. Alle Schutzsperren beginnen mit dem Tag der Niederlage.

1.4.5.8. Schutzsperren müssen im Wettkampfpass und/oder in der Wettkampfliste (= Wettkampfprotokoll) vermerkt werden. Die Sperre ist sofort nach dem K.O. vom Hauptkampfrichter, der diesen Kampf geleitet hat, im Wettkampfpass einzutragen und/oder in der Wettkampfliste zu vermerken.

1.4.5.9. Der Kämpfer muss seine Sport- und Wettkampftauglichkeit nach Ablauf der Schutzsperre durch ein erneutes ärztliches Attest wieder bestätigen.

1.4.5.10. Alle im Sportbereich tätigen Funktionäre sind verpflichtet, diejenigen Kämpfer zu melden, die mit einer Schutzsperre belegt wurden oder wegen überstandener schwerer Krankheit oder Unfällen aller Art nicht geeignet erscheinen, an Wettkämpfen teilzunehmen.

1.5. Wettkampfbefähigung

1.5.1. Die Wettkampfbefähigung ist als nachgewiesen anzusehen:

1.5.1.1. wenn der jeweilige Trainer dies bestätigt, bzw.

1.5.1.2. durch den Erwerb des weiß-gelben Gurtes.

1.5.2. Die geforderte Befähigung beinhaltet darüber hinaus das sportlich faire und disziplinierte Verhalten der Kämpfer. Grob unsportliches Verhalten führt automatisch zur Disqualifikation (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 9.8.4) bzw. zu einer Zeitsperre oder gegebenenfalls sogar zum Ausschluss aus der Liga (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 9.9).

1.6. Kampfrichter

Um ein ausgewogenes und gerechtes Kampfgericht bilden zu können, hat jedes Team mindestens einen Kampfrichter zu stellen.

Wird kein Kampfrichter gestellt, ist eine Versäumnisgebühr in Höhe von 50,00 € zu zahlen.

1.7. Ausschluss vom Liga-Wettkampf

1.7.1. Wer das Liga-Statut der DKBBL, insbesondere die DKBBL-Wettkampfregeln, nicht kennt, wird vom Liga-Wettkampf ausgeschlossen.

1.7.2. Ebenso ausgeschlossen wird derjenige, der die geforderten gesundheitlichen, sportlichen und technischen Voraussetzungen nicht erfüllt.

1.7.3. Sperren

Mit Zeitsperren bestrafte Kämpfer (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 9.9) sowie Kämpfer, die einer Schutzsperre unterliegen (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 10), sind von der Teilnahme am Liga-Wettkampf so lange ausgeschlossen, bis die Sperre abgelaufen oder aufgehoben ist. Die von einer Landesvertretung verhängte Sperre ist für den gesamten Wettkampfbereich der DKBBL verbindlich. Dies gilt auch für verhängte Strafsperren gegenüber von Kampfrichtern, Teamleitern, Vereins-/Sporteinrichtungsleitern oder sonstigen Funktionären.


2. Schutzausrüstung

2.1. Ein Kampf darf nur ausgetragen werden, wenn die Kämpfer eine komplette Schutzausrüstung tragen. Die Schutzausrüstung muss von der DKBBL zugelassen, in wettkampftauglichem Originalzustand und hygienisch sein. Informationen erteilt die zuständige Landes- oder die Bundesgeschäftsstelle der DKBBL. Zur Schutzausrüstung gehören:

2.1.1. Kopfschutz

Der Kopfschutz muss Augenbrauen, Stirn, Schläfen, Schädeldecke, Kopfseiten und Hinterkopf größtmöglichen Schutz bieten. Kopfschutz mit Jochbeinschutz ist erlaubt. Er darf die Sicht nicht behindern und muss einwandfreies Hören garantieren. Er muss gut sitzen und darf nicht verrutschen. Er darf keine Schnallen und Ösen aufweisen. Er soll hygienisch sein. Er muss Wärmestaus vermeiden.

2.1.2. Zahnschutz

Ein Zahnschutz ist Pflicht. Er muss von handelsüblicher Qualität sein. Sportler, die für die Unterkieferzähne eine Zahnspange tragen, müssen einen doppelten Zahnschutz, der ebenfalls die Unterkieferzähne schützt, tragen.

2.1.3. Brustschutz

Frauen müssen einen Brustschutz mit Hartschalen tragen. Voraussetzung ist, dass eine Brust sichtbar vorhanden ist.

2.1.4. Wettkampfhandschuhe

Die Kampfhandschuhe müssen den Richtlinien der DKBBL entsprechen. Wenn die Handschuhe vom Veranstalter gestellt werden, müssen die Kämpfer die gleichen Handschuhe tragen.

Das Gewicht der Handschuhe muss für alle Kämpfer und Kämpferinnen 10 Unzen betragen. Passende "Open Hands"-Wettkampfhandschuhe sind erlaubt.

Bei Jugendlichen bis 145 cm darf das Gewicht der Handschuhe 8 Unzen betragen.

2.1.5. Handbandagen

Sofern Handbandagen benutzt werden, dürfen diese höchstens 2,5 m lang und 5 cm breit sein. Sie dürfen mit einem Tapeband zum Festhalten versehen sein.

2.1.6. Tiefschutz

Die Kämpfer müssen, Kämpferinnen können einen Tiefschutz unter der Hose tragen.

2.1.7. Schienbeinschutz

Ein Schienbeinschutz muss getragen werden. Er darf keine harten Einlagen aufweisen. Er muss das Schienbein großflächig bedecken und von handelsüblicher Qualität sein.

2.1.8. Fußschutz

Der Fußschutz muss elastisch sein und eine gleich bleibende Schutzfunktion, die über die gesamte Zeit der Benutzung unverändert bleibt, aufweisen. Er muss mit Ausnahme der Sohle den gesamten Fuß bedecken und darf nicht verrutschen. Velcro-Verschlüsse dürfen sich wegen der Verletzungsgefahr nicht öffnen.

2.2. Die Schutzausrüstung wird vor jedem Kampf von den Seitenkampfrichtern überprüft (siehe DKBBL-Kampfgerichtsordnung Ziffer 6.2 und 5.4).

2.3. Fehlt ein Bestandteil der Schutzausrüstung, wird dem Kämpfer vom Hauptkampfrichter zum Komplettieren der Ausrüstung eine Minute gewährt. Bleibt die Ausrüstung danach unvollständig, wird der Kämpfer disqualifiziert (siehe DKBBL-Kampfgerichtsordnung Ziffer 5.5).


3. Kampfkleidung

3.1. Jeder Kämpfer hat in der vorgeschriebenen Kampfkleidung anzutreten. Bei Missachtung droht Disqualifikation.

3.2. Gekämpft wird im Kickbox-Anzug mit V- oder Rundausschnitt und Dreiviertelarm oder in langen Kickbox-Hosen und Oberteil mit Viertelarm (T-Shirt oder Trikot).

3.3. Die Kickbox-Hosen müssen bis auf die Füße reichen und im Bund ein elastisches Hüftband aufweisen.

3.4. Die Sportkleidung muss sauber und in ordentlichem Zustand sein. Farbige Kleidung ist erlaubt.

3.5. Um den Kampfrichtern das Erkennen der Hüftlinie zu erleichtern, ist das Oberteil in einer anderen Farbe als die Hose sowie in der Hose zu tragen. Falls Oberteil und Hose die gleiche Farbe haben oder das Oberteil über der Hose getragen wird, muss ein kontrastfarbener Budo-Gürtel umgebunden werden.

3.6. Das Tragen von Budo-Gürteln ist erlaubt.

3.7. Auf der Wettkampfkleidung ist lediglich das Anbringen des Namens und/oder Zeichens des Sportlers, des Teams, des Vereins / der Sporteinrichtung, des Sponsors sowie des Liga-Logos erlaubt.

3.8. Die Kämpfer sind dazu verpflichtet alles zu vermeiden, was unübliche Verletzungen verursachen und somit eine Gefährdung für sich sowie für andere darstellen könnte. Dazu zählt bspw.:

3.8.1. das Tragen von Brillen. Das Tragen weicher Kontaktlinsen ist jedoch erlaubt.

3.8.2. das Tragen von Schmuck; insbesondere Ringe, Ketten, Uhren, Ohrringe, Piercings etc.

3.8.3. das Tragen von langen Fußnägeln.


4. Teamleiter

4.1. Jedem Team steht ein Teamleiter vor.

4.2. Die Teamleiter haben die Aufgabe:

4.2.1. dafür zu sorgen, dass alle Kämpfer ihres Teams rechtzeitig, in ordentlicher Kampfkleidung und in kompletter Schutzausrüstung beim Aufruf ihres Team-Duells an der Wettkampffläche bereitstehen.

4.2.2. bei der Auslosung, welches Team zuerst einen Kämpfer stellen darf, gemäß DKBBL-Kampfgerichtsordnung Ziffer 5.3 mitzuwirken,

4.2.3. zu bestimmen, welcher ihrer Kämpfer den nächsten Kampf bestreitet,

4.2.4. ihre Kämpfer anzuhalten alle Regeln zu beachten,

4.2.5. während des Kampfes ihre Kämpfer durch Weisungen zu unterstützen,

4.2.6. während einer eventuellen Kampfunterbrechung ihre Kämpfer zu beraten und zu betreuen,

4.2.7. die Gesundheit ihrer Kämpfer gegebenenfalls durch Abbruch des Kampfes zu schützen (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 11.1.2),

4.2.8. bei nicht korrekter Anwendung der Liga-Wettkampfregeln sowie bei unrichtiger Trefferwertung Widerspruch beim zuständigen Kampfgericht einzulegen (siehe DKBBL-Wettkampfregeln Ziffer 12).

4.3. Die Teamleiter haben sich während des Kampfes am Kampfflächenrand ruhig, sportlich fair und diszipliniert zu verhalten.

4.4. Es ist ihnen nicht gestattet, ihren Kämpfer während des Kampfes durch laute Zurufe anzufeuern.

4.5. Sie haben ferner alles zu unterlassen, was das Kampfgericht, die gegnerische Seite oder andere belästigen und/oder beleidigen könnte.

4.6. Teamleiter werden bei unsportlichem Verhalten je nach Schwere von der Kampffläche, dem Wettkampfareal oder aus der Halle verwiesen (siehe DKBBL-Kampfgerichtsordnung Ziffer 5.2). In diesem Fall hat ein Anderer die Aufgaben des Teamleiters zu übernehmen.

4.7. Bei Nichtbeachtung der Anordnungen des Hauptkampfrichters durch einen Teamleiter kann als äußerste Konsequenz auch ein von ihm betreuter Kämpfer mit Minuspunkten bestraft oder sogar disqualifiziert werden (siehe DKBBL-Kampfgerichtsordnung Ziffer 5.2).


5. Allgemeine Verhaltensregeln

5.1. Jeder einzelne Teilnehmer hat sich einem Jeden gegenüber stets respektvoll zu benehmen. Im Rahmen jeder Veranstaltung ist sportlich faires und diszipliniertes Verhalten an den Tag zu legen. Die Verhaltensmaximen der DKBBL, die in Anhang III niedergeschrieben stehen, sind einzuhalten und als absolute Grundregeln anzuerkennen.

5.2. Die Teams haben bei Aufruf ihres Team-Duells vollständig und rechtzeitig sowie in ordentlicher Kampfkleidung und in kompletter Schutzausrüstung mit ihrem Teamleiter, für ihre Kämpfe an der Wettkampffläche bereit zu stehen.

5.2.1. Findet sich ein Kämpfer nach Aufruf seines Kampfes auch nach einer Minute, die der Hauptkampfrichter ihm durch eine entsprechende Ansage gewährt, nicht ein, droht Disqualifikation (gemäß DKBBL-Kampfgerichtsordnung Ziffer 5.6).

5.2.2. Wird das Fehlen eines Bestandteils der Schutzausrüstung nicht binnen einer Minute nach Aufforderung durch den Hauptkampfrichter behoben, droht ebenfalls Disqualifikation (gemäß DKBBL-Kampfgerichtsordnung Ziffer 5.5).




Anhang II >> Gebühren




> Team-Anmeldegebühr gemäß Ziffer I.10.1


Kampfklasse

Teilnahme an der …

Herren

Damen

Männliche

Jugend

Weibliche

Jugend

1. Bundesliga

250,00 €*

150,00 €*

250,00 €*

150,00 €*

2. Bundesliga

200,00 €*

100,00 €*

200,00 €*

100,00 €*

Bundesregionalliga

n.n.

n.n.

n.n.

n.n.

Bundesoberliga

n.n.

n.n.

n.n.

n.n.

* Diese Gebühr berechtigt zur Teilnahme an der Hin- und Rückrunde eines Kalenderjahres.



> Qualifikationsgebühr gemäß Ziffer I.10.2


Kampfklasse

Einzug in die …

Herren

Damen

Männliche

Jugend

Weibliche

Jugend

Bundesoberliga

n.n.

n.n.

n.n.

n.n.



> Überweisung der Gebühren


Die Gebühren sind auf das folgende Konto der DKBBL bei der Volksbank Main-Taunus eG zu überweisen:


Konto-Nr.

69 68 929

BLZ

500 922 00



Anhang III >> Verhaltensmaximen


Die DKBBL ist bemüht eine Umgebung zu schaffen, in der sich jeder Teilnehmer wohl und gut aufgehoben fühlen kann.

Dieses Ziel hofft die DKBBL mit der Aufstellung der sogenannten Verhaltensmaximen bestmöglich zu erreichen. Diesbezüglich stellen diese Maximen für einen Jeden ein Grundregelmanifest dar, an das sich jeder halten soll und auch darauf vertrauen darf, dass andere während der Wettkämpfe und darüber hinaus, sich daran halten.

Grobe Verstöße gegen diese Maximen können die DKBBL dazu veranlassen, den Betreffenden oder gar seinen ganzen Verein / Sporteinrichtung von der Veranstaltung auszuschließen oder auf Lebzeiten zu sperren.


Die Verhaltensmaximen sind an den Bushidō angelehnt und sollten daher jedem Kampfsportler aus seiner Ausbildung bekannt sein…

Im Folgenden werden sie jedoch nochmals, um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, aufgezählt:


I. Treue und Achtung

II. Höflichkeit und Fairness

III. Offenheit und Aufrichtigkeit